27. Mai 2009
Schufa erfasst jedes Girokonto
Die “Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherheit”, Schufa, besitzt eine Datenbank in der wohl jeder erwachsene Deutsche zu finden ist. Hier werden insgesamt mehr als 440 Millionen Daten verwaltet. Die Schufa speichert pro Person um die sechs bis sieben verschiedene Datensätze.
Sie kennt die Anzahl der Bankverbindungen, die Kreditkarten und die Zahlungsverpflichtungen. Kommt ein Bankkunde seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, wird er von der Schufa gemahnt und bekommt einen negativen Eintrag in der Datenbank. Dieser kann später Probleme bereiten, bei einer neuen Kontoeröffnung oder auch beim Abschluss eines Handyvertrages
Die Schufa wird bei jedem Girokontoabschluss herangezogen. Die Banken holen sich über die Datenbank Informationen über den Kunden und entscheiden dann, ob sie einen Vertrag abschließen möchten oder nicht.