9. Juni 2009
Vorsicht vor Revolving-Kreditkarten
2008 wurden in Deutschland 36 Prozent der online-Geschäfte mit einer Kreditkarte getätigt. Dabei ist in Deutschland der Großteil der Kreditkarten an das eigene Girokonto gekoppelt. Alle Beträge, die mit der Karte gezahlt werden, werden am Ende des Monats vom Konto abgebucht. Vorsicht ist geboten bei sogenannten Revolving Karten
In den USA sind diese Kreditkarten am gängigsten. Statt am Ende eines jeden Monats, die ausstehenden Beträge zu zahlen, werden oftmals erst am Ende des Jahres alle Rechnung zusammen abgerechnet. Dabei haben die Kreditkarten ein bestimmtes Kreditlimit.
Zunächst sieht es so aus als wäre diese Prinzip ganz einfach zu handhaben, doch verschulden sich viele durch diese Art der Kreditkarte. Denn man unterschätzt zum einen die anfallenden Kreditzinsen, die oftmals bei bis zu 20 Prozent liegen. Außerdem wird der Kreditrahmen oft bis zum Limit ausgereizt, weil man weiß wie viel dort zur Verfügung steht. Doch gerade dadurch entstehen die Schulden am Ende des Jahres, die im schlimmsten Fall nicht abbezahlt werden können.