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Online Banking angreifbar

Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, warnte im Handelsblatt vor Sicherheitslücken beim Online Banking. Zwar hat sich in Deutschland inzwischen das i-TAN Verfahren bei allen Online-Transaktionen durchgesetzt, doch gibt es immer wieder Angriffe auf private und auch auf Geschäftskonten.

Allein im letzten Jahr hat es 1800 Fälle von manipulierten Überweisungen gegeben. Die Täter nutzen das sogenannte Phishing, um die Daten der Nutzer abzufangen. Die Webseite der Bank wird täuschend echt nachgebildet. Wer seine Zugangsdaten eingibt, landet in einer Falle.
Derzeit gibt es laut BKA drei Trojaner, die das deutsche i-TAN Verfahren erfolgreich angreifen und ausspionieren können. Verbraucher sollten also besonders achtsam sein, wenn auffällige Kontobewegungen auftreten und ihre Virensoftware auf den neuesten Stand bringen.

Comments

  1. Juni 19th, 2009 | 09:26

    Ich bin zurzeit Kunde bei der Bank of Scotland und die verwenden das mTAN-Verfahren. Dabei wird die TAN einfach auf mein Handy geschickt. Das Verfahren ist zumindest sicher vor
    Trojanern.

  2. Juli 21st, 2009 | 11:38

    mTan und HBCI mit externem Chipkartenleser sind derzeit die sichersten Verfahren. Erschreckend ist, wie viele Banken nach wie vor auf das unsichere PIN/TAN-Verfahren setzen, anstatt zumindest iTANs einzuführen.

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