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Mit dem Girokonto Geld verdienen

Girokontowechsel in Zukunft einfacher

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) zusammenarbeiten haben angekündigt, dass der Girokontowechsel in Zukunft deutlich leichter von der Hand gehen soll, als noch heute. Schon heute unterstützen die deutschen Banken ihre Kunden in der Regel mit einem Kontoeinzugs- oder Kontoübertragungsauftrag. Mit so einem Antrag veranlasst die neugewählte Bank die Schließung des bisherigen Kontos, sowie die Übertragung des Guthabens auf das neue Girokonto.

In Zukunft wird dieser „Umzugsservice“ erweitert. So wird das bisherige Kreditinstitut dazu in der Lage sein der aufnehmenden Bank eine Liste der Daueraufträge zu übergeben. Innerhalb von sieben Tagen soll diese Übergabe stattfinden. Weiter sieben Tage hat die neue Bank dann Zeit, die Daueraufträge einzupflegen. Nach 14 Tagen sind also ohne Zutun des Kunden sämtliche Aufträge neu eingerichtet.

Das Institut, bei dem das Konto eröffnet wird, soll zudem den Kunden dabei unterstützen, Dritte über dessen Kontoumstellung zu informieren. Dies bezieht sich auf regelmäßige Gutschriften, wie das Gehalt vom Arbeitgeber. Aber auch bei Lastschriften in einem Einzugsermächtigungsverfahren soll die Bank den Kunden beispielsweise mit Musterschreiben versorgen, die dabei helfen alle Beteiligten, wie etwa Energieversorger oder Telefon- und Internetanbieter, von dem Wechsel zu informieren.

Eine Empfehlung der Banken, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die im ZKA zusammengeschlossen sind, dient als Basis für die Umstellungen im Umzugssystem. Diese Empfehlung gilt seit dem 1. November 2009 und basiert auf einem „Gemeinsamen Prinzip zum Kontowechsel“, das von der europäischen Kreditwirtschaft und der europäischen Kommission vereinbart wurde. Die ausführliche Version der „Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses zum Girokontowechsel bei Verbrauchern“ kann auf der Homepage der ZKA nachgelesen werden.

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